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Musica antica e viva

Chorwerk Ruhr & Capella de la Torre

Capella de la Torre
Capella de la Torre (Foto: Greiner-Napp)

Samstag

03

Okt 2020

20.00

Paterskirche

iCal

Mitwirkende

Chorwerk Ruhr
& Capella de la Torre
Katharina Bäuml (Leitung und Schalmei)
Florian Helgath (Dirigent)

Programm

Bachs Erinnerung
Orlando di Lasso – Michael Praetorius – Hans Leo Hassler – Andrea Gabrieli – Giovanni Gabrieli u.a.
sowie ein neues Werk für Chor und Renaissance-Ensemble von Martin Wistighausen (*1979)

Die Zusammenführung zweier Spitzenensembles zu einem echten „Dream Team“ – das eine oft schon gefeiert in Kempen, das andere schon lange auf unserer Wunschliste und nun erstmals zu erleben in der Paterskirche!

Chorwerk Ruhr und seinen Leiter Florian Helgath – zuletzt mit einer sehr eindrücklichen Johannespassion bei uns – müssen wir nicht mehr vorstellen. Die Capella de la Torre aber schon, obwohl sie zu den führenden Ensembles für Bläsermusik der Renaissance und des Barock zählt und weltweit Erfolge feiert. Sie wurde 2005 von der Oboistin und Schalmei-Spezialistin Katharina Bäuml gegründet. Seitdem hat das Ensemble sein Publikum in nahezu 1.000 Konzerten begeistert. Hinzu kommen bislang 20 CD-Einspielungen und eine Vielzahl von Live-Mitschnitten. Die Capella scheint geradezu abonniert auf den „Echo Klassik“ bzw. den neuen „Opus Klassik“ – seit 2016 war sie in jedem Jahr unter den Preisträgern, 2018 in der Kategorie „Ensemble des Jahres“.

Capella de la Torre schafft es in einzigartiger Weise, die Musik vergangener Jahrhunderte für heutige Ohren lebendig werden zu lassen. Ständig finden aktuelle historische und musikwissenschaftliche Erkenntnisse Eingang in ihre Programme. Dazu gehört besonders die Arbeit mit Quellen und Originaltexten.

Der Name „de la Torre“ ist auf zweierlei Weise zu verstehen: Anfang des 16. Jahrhunderts komponierte der Spanier Francisco de la Torre das wohl berühmteste Stück für eine Bläserbesetzung, seine „Danza Alta“. Neben dieser Hommage an den Komponisten ist der Name aber auch ganz wörtlich zu verstehen: „De la Torre“ bedeutet „vom Turm herab“; Bläsergruppen musizierten seinerzeit bei den verschiedensten Gelegenheiten auf Türmen oder Balkonen.

„Bachs iPod“ – das war der schöne Arbeitstitel für dieses Projekt, der letztlich aus urheberrechtlichen Gründen nicht verwendet werden konnte. Das Programm bringt Vokalmusik, die Bach auf seine persönliche „Playlist“ sortiert hätte: Werke aus einer Motetten-Sammlung, die ihm für die Ausbildung seiner Sängerknaben an der Leipziger Thomasschule diente. Als Kontrast, aber auch als Dialog wird ein neues Werk des 1979 geborenen Düsseldorfer Komponisten Martin Wistighausen in das historische Klanggeschehen „eingreifen“.

Links Chorwerk Ruhr:

 

Links Capella de la Torre:

   

Mit freundlicher Unterstützung:

Ein Konzert aus der Reihe

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