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Klavier extra

Emanuil Ivanov (Klavier)

Emanuil Ivanov
Emanuil Ivanov (Foto: Luca Guadagnini)

Dienstag

01

Sep 2020

20.00

Paterskirche

iCal

Programm

Händel: Suite B-Dur HWV 434
Beethoven: Sonate Nr. 23 f-moll op. 57 („Appassionata“)
Busoni: tbc.
Brahms: Variationen und Fuge über ein Thema von Händel B-Dur op. 24

In der vergangenen Saison haben wir zum ersten Mal davon profitiert, dass wir Partner des „Steinway Prize Winners Concerts Network“ werden konnten. Der Hersteller unseres Flügels, die Firma Steinway & Sons, kooperiert mit den welt­weit wich­tig­sten Klavier­wett­be­werben, indem es deren Gewin­ner an renom­mierte Ver­an­stal­ter zu beson­de­ren Kon­di­tio­nen ver­mittelt und sie durch diese Auf­tritts­mög­lich­keiten in ihrer Karriere fördert. Nach Till Hoffmann im ver­gan­genen Jahr ist Emanuil Ivanov der zweite „Prize Winner“, den wir unse­rem Klavier-Extra-Pub­li­kum auf diese Weise prä­sen­tieren können.

„Den Ersten Preis des Klavier­wett­bewerbs Busoni zu erhalten, ist wie die US-Open zu gewinnen“, schrieb in den sozialen Netzen ein popu­lä­rer bul­ga­ri­scher Jour­na­list, nach­dem bekannt wurde, dass der 20-jährige Bul­gare Emanuil Ivanov den Klavier­wett­bewerb „Ferruccio Busoni“ gewonnen hat. Der Wett­be­werb gilt als einer der schwie­rig­sten welt­weit und wird im italie­ni­schen Bozen aus­ge­tragen. Ins Leben gerufen wurde er vom ita­lie­ni­schen Pia­nis­ten Arturo Benedetti Michel­angeli. Wegen der hohen Anfor­de­run­gen wurde in etli­chen Aus­ga­ben kein Erster Preis vergeben. Umso sen­sa­tio­nel­ler war dieser Erfolg nicht nur für ihn selbst, son­dern auch für seine Lehrer vom „Birmingham Royal Conservatory“ Pascal Nemi­rovski und Anthony Hewitt. An der 2019er Ausgabe des Busoni-Klavier­wett­be­werbs nahmen 420 Pianisten teil. Die Jury wählte 22 Finalisten aus, doch ins große Finale gelangten lediglich drei.

Der jetzt in London lebende Ivanov wurde 1999 in der mittel­bul­ga­ri­schen Stadt Pasardschik geboren, in der er das Spra­chen­gym­na­sium „Bertolt Brecht“ ab­sol­vierte. Klavier lernte er bei Galina Daska­lova, dann bei Prof. Atanas Kurtev in Sofia. Schon früh erhielt er ange­se­hene Preise, doch der Busoni-Preis ist mit Abstand sein bisher größ­ter Erfolg. Sein Sieg ver­schafft ihm die Auf­nahme in die Ruh­mes­halle des Wett­be­werbs, in der man Namen wie Martha Argerich, Garrick Ohlsson, Lilya Zilberstein, Boris Bloch, und Michael Ponti lesen kann.

Links Emanuil Ivanov (Klavier):

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