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06 Mrz 21

Mendelssohn-Festival

Amaryllis Quartett & Matthias Kirschnereit (Klavier)

Amaryllis Quartett
Amaryllis Quartett (Foto: Tobias Wirth)
Matthias Kirschnereit
Matthias Kirschnereit (Foto: Maike Helbig)

Donnerstag

22

Apr 2021

20.00

Paterskirche

iCal

Mitwirkende

Matthias Kirschnereit (Klavier)
Amaryllis Quartett:
Gustav Frielinghaus & Lena Sandoz (Violine)
Mareike Hefti (Viola)
Ives Sandoz (Violoncello)

Programm

Mendelssohn: Streichquartett Es-Dur op. 12
Mendelssohn: Streichquartett f-Moll op. 80
R. Schumann: Klavierquintett Es-Dur op. 44

1827 starb Beethoven – als Mendelssohn 18 Jahre alt war. 1826 waren Beethovens späte Streichquartette im Druck erschienen. Dem 1829 auf einer Englandreise entstandenen Streichquartett Nr. 1 hört man deutlich an, dass Beethovens Spätwerk den jungen Komponisten stark beschäftigt hat. Das op.  12 wurde schnell populär, vor allem wegen seines zweiten Satzes: ein „Lied ohne Worte“ („Canzonetta“), das bald in zahlreichen Arrangements auf den Musikalienmarkt kam. Mit dem anschließenden 6. Quartett op. 80 umspannt das Programm das gesamte Streichquartett-Schaffen und zugleich das Leben Mendelssohns: Dieses ist sein letztes vollendetes Werk. Es hat den Charakter eines „Requiems“ für seine geliebte Schwester Fanny. Deren plötzlicher Tod im Mai 1847 war ein Schlag, von dem Felix sich nicht mehr erholte. Anfang November starb auch er an einem Schlaganfall.

Robert Schumann war ein Jahr jünger als Mendelssohn. Ihn und seine Frau Clara verband eine intensive Freundschaft mit Felix und auch mit Fanny. Alle vier bewunderten einander, wobei Robert und Felix durchaus auch Konkurrenten waren. Das Klavier-Quintett entstand fünf Jahre vor Mendelssohns Tod (1842) und gilt als der Gipfel von Schumanns kammermusikalischem Werk.

Das Amaryllis Quartett gehört zu den international angesehensten und erfolgreichsten Streichquartetten unserer Zeit. Die vier Musiker, die bei Walter Levin in Basel, später dann beim Alban Berg Quartett in Köln und bei Günter Pichler in Madrid ausgebildet wurden, gewannen zahlreiche internationale Preise, darunter den Finalisten-Preis beim Premio Paolo Borciani 2011 in Reggio Emilia und nur vier Wochen später den ersten Preis beim 6. International Chamber Music Competition in Melbourne. Sie gastieren heute regelmäßig auf allen bedeutenden Kammermusik-Podien von Wien bis Tokyo. Außerdem
rief das Quartett seine eigene Konzertreihe in Solothurn ins Leben und gestaltet unter dem Motto „amaryllis 3x3“ einen Zyklus in der Laeiszhalle Hamburg, im Lübecker Kolosseum und im Bremer Sendesaal. Neben ihrer Konzerttätigkeit geben sie ihre Erfahrung regelmäßig in Meisterkursen, auf Festivals und an verschiedenen deutschen Musikhochschulen an den Nachwuchs weiter.

Links Amaryllis Quartett:

 

Links Matthias Kirschnereit:

 

Ein Konzert aus der Reihe

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