Musica antica e viva

Anneleen Lenaerts (Harfe)

Anneleen Lenaerts (Harfe)
Anneleen Lenaerts (Foto: Marco Borggreve)

Donnerstag

26

Mrz 2020

20.00

Paterskirche

iCal

Programm

Bach: Chaconne
Fauré: Une châtelaine en sa tour
Kalevi Aho: Solo XVI (Ballade)
Jongen: Valse
Walter-Kuhne: Fantaisie on themes of Onegin (Tschaikowsky)
W. Lenaerts: Enigma
Smetana: Die Moldau

Anneleen Lenaerts ist eine der renommiertesten Harfenistinnen der Welt. Seit 2010 ist die Belgierin Soloharfenistin der Wiener Philharmoniker. Lenaerts gewann eine eindrucksvolle Anzahl von Preisen bei internationalen Harfenwettbewerben. Zwischen 1997 und 2010 erlangte sie nicht weniger als 23 hochkarätige Preise, darunter der weltweit bedeutendste Harfenwettbewerb „Grand Prix International Lily Laskine“ (2005) und der ARD-Musikwettbewerb 2009 in München, bei dem sie sowohl Preisträgerin der Jurywertung wie auch Gewinnerin des Publikumspreises wurde.

Auch als Solistin ist sie international sehr erfolgreich. So konzertierte sie u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Mozarteum-Orchester Salzburg, dem Philadelphia Chamber Orchestra, dem Collegium Musicum Basel, Brussels Phiharmonic und dem Orchestre national de Belgique. Sie debütierte in Sälen wie der Wigmore Hall London, Salle Gaveau Paris, Carnegie Hall New York, dem Großen Festspielhaus Salzburg, Bozar Brüssel. Eine ganze Reihe von CDs dokumentieren ihre große Virtuosität und immense Vielseitigkeit. Erst vor kurzem veröffentlichte sie bei Warner Classics ‚Harp Concertos‘ von Glière, Jongen und Rodrigo.

Anneleen Lenaerts absolvierte ihr Studium an den Hochschulen von Brüssel und Paris, wo sie 2008 ihr Master-Diplom mit der höchsten Auszeichnung erhielt. Sie rundete ihr Harfenstudium bei Isabelle Perrin mit dem „Cours de Perfectionnement“ an der „Ecole Normale de Musique de Paris“ ab. Neben der Harfe studierte Anneleen Harmonielehre, Kontrapunkt und Fuge an der Hochschule in Brüssel.

Ihr Programm – und natürlich ihr Spiel – wird uns zeigen, dass in der Harfe viel mehr Musik drin steckt als rauschende Arpeggien. Etwas „Antica“ am Anfang, einiges an spannendem „Viva“, aber dann doch auch ein ordentliches Maß an Romantik, ohne die ein Harfen-Solo-Abend eben doch nicht auskommt. Besonders gespannt sein darf man auf die Harfenversion von Smetanas Orchester-Highlight „Die Moldau“.

Links Anneleen Lenaerts (Harfe):

Ein Konzert aus der Reihe

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