Tickets

Vorverkauf ab
22 Dez 20

Kammermusik

Aris Quartett & Daniel Müller-Schott (Violoncello)

Aris Quartett
Aris Quartett (Foto: Simona Bednarek)
Daniel Müller-Schott
Daniel Müller-Schott (Foto: Christine Schneider)

Freitag

22

Jan 2021

20.00

Paterskirche

iCal

Mitwirkende

Daniel Müller-Schott (Violoncello)
Aris Quartett:
Anna Katharina Wildermuth (Violine)
Noémi Zipperling (Violine)
Caspar Vinzens (Viola)
Lukas Sieber (Violoncello)

Programm

Beethoven: Streichquartett F-Dur op. 18 Nr. 1
Prokofieff: Sonate für Cello solo op. 134
Schubert: Streichquintett C-Dur D 956

Zwei besonders gefeierte Kempen-Klassik-Highlights der letzten Jahre verbinden sich in diesem Konzert zu einem neuen: das Aris Quartett war im Februar 2018 mit einem Haydn-Webern-Beethoven-Programm bei uns, nachdem es sich mit bedeutenden Wettbewerbserfolgen und zuletzt mit dem zweiten Preis und dem Publikumspreis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München 2016 schlagartig in die europäische Elite der Streichquartette
katapultiert hatte. Nach dem großartigen Abend haben wir uns beiderseits versprochen, für ein möglichst baldiges Wiedersehen und -hören zu sorgen.

Dass dies nun zusätzlich auch noch eine Wiederbegegnung mit Daniel Müller-Schott, einem der großen Cellisten unserer Zeit, bringt, kann man nur als Glücksfall bezeichnen. Müller-Schott war zusammen mit Werner Ehrhardts L’arte del mondo im Juni 2015 in Kempen, um in unserer Kirche ein Programm mit klassischen Cellokonzerten aufzunehmen. Wir konnten die Aufnahme als Kempener Klosterkonzerte-CD 2015 nutzen und das Programm außerdem in einem Förderkreis-Konzert live erleben.

Müller-Schott studierte u.a. bei Heinrich Schiff und Steven Isserlis und wurde von Anne-Sophie Mutter intensiv gefördert, was sich u.a. in einem Jahr Privatunterricht bei M. Rostropowitsch auswirkte. Mit 15 Jahren gewann er den Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für junge Musiker in Moskau und gastiert heute auf allen bedeutenden Konzertpodien der Welt.

Wenn ein Streichquartett mit einem zusätzlichen Cellisten auftaucht, dann handelt es sich eigentlich immer um das (neben dem Forellenquintett) zweite berühmte Quintett von Franz Schubert: Das Streichquintett C-Dur ist eines der Spätwerke Schuberts – drei Monate vor seinem Tod geschrieben. Der berühmte Musikkritiker Joachim Kaiser sagte darüber: „Es ist rätselhaft, und es ist vollendet … Mit Worten kann kein Mensch das tönende Mysterium dieses Werkes völlig enträtseln oder auf Begriffe bringen.“

Vor der Pause haben das Quartett und der Cellist jeweils ein Werk auf dem Pult, das ihnen Gelegenheit gibt, ihre musikalische Meisterschaft pur unter Beweis zu stellen.

Links Aris Quartett:

   

Links Daniel Müller-Schott:

   

Ein Konzert aus der Reihe

[zurück]

[zurück]