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Klavier extra

Elisabeth Leonskaja (Klavier)

Elisabeth Leonskaja (Foto: Marco Borggreve)
Elisabeth Leonskaja (Foto: Marco Borggreve)

Mittwoch

29

Jan 2025

20.00

Paterskirche

Programm

W.A. Mozart: Sonate D-Dur KV 576
A. Schönberg: Sechs kleine Stücke op. 19
F. Chopin: Zwei Nocturnes & Polonaise-Phantasie op. 69
A. Webern: Variationen op. 27
R. Schumann: Symphonische Etüden op. 13

Elisabeth Leonskaja, die bei den Kempener Kloster­konzerten schon mehrfach zu Gast war (zuletzt mit einem Solo-Recital im April 2008), gehört seit Jahr­zehnten zu den großen Pianist:innen unserer Zeit. Geboren in Tiflis, Georgien, gab sie bereits im Alter von 11 Jahren ihre ersten Konzerte. Ihr außer­gewöhn­liches Talent brachte sie bald zum Studium an das Moskauer Konser­va­torium. Noch während ihres Studiums gewann sie Preise bei den renom­mierten inter­na­tio­nalen Klavier­wett­be­werben Enescu, Marguerite Long und Queen Elizabeth. Entscheidend geprägt wurde ihre musikalische Ent­wicklung durch Svjatoslav Richter, der sie nicht nur als Lehrer förderte, sondern sie auch einlud, zusammen mit ihm im Duo zu spielen.

1978 verließ Elisabeth Leonskaja die Sowjet­union und ließ sich in Wien nieder. Ihr sensa­tio­neller Auf­tritt bei den Salz­burger Fest­spielen 1979 markierte den Beginn ihrer steilen Karriere im Westen. Für ihre zahl­reichen Ein­spie­lungen wurden ihr Schall­platten­preise wie etwa der „Diapason d’Or“ zu Teil. Elisabeth Leonskaja ist Ehren­mitglied des Wiener Konzert­hauses und wurde 2006 mit dem Öster­rei­chischen Ehren­kreuz für Wissen­schaft und Kunst erster Klasse aus­ge­zeichnet. Im Jahr 2020 erhielt sie den Inter­national Classical Music (ICMA) Lifetime Achieve­ment Award.

Links Elisabeth Leonskaja (Klavier):

Ein Konzert aus der Reihe

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