Klavier extra
Julius Asal (Klavier)
Freitag
19
Jun 2026
20.00
Paterskirche
Programm
F. Schubert: Sonaten fis-moll D 571 und a-moll D 784
S. Prokofjew: „Drei Gedanken“ op. 62
S. Rachmaninoff: Préludes op. 32
Menahem Pressler über Julius Asal: „Das Klavierspiel von Julius Asal hat mich augenblicklich in Staunen versetzt. Es ist mir rätselhaft, wie er zu seinem einzigartig sonoren Klang finden konnte. Das Instrument schien ihm ein Geheimnis zu erzählen.“
Zum Finale dieser Klaviersaison ein junger aufsteigender Stern am Klavierhimmel: Julius Asal wurde als Sohn einer Musikerfamilie in Homburg geboren, ist jetzt 28 Jahre alt und konnte bereits 2023 einen Exklusiv-Vertrag bei der Deutschen Grammophon unterschreiben. Seine erstes DG-Album erschien 2024 mit Werken von Scarlatti und Skriabin. Er studierte an der Hanns-Eisler-Hochschule in Berlin bei Eldar Nebolsin und von 2021 bis 2024 an der Kronberg Academy bei Sir András Schiff. Seine Wettbewerbs-Biografie umfasst zahlreiche Erfolge. Schon jetzt ist er Gast internationaler Festivals und renommierter Konzerthäuser, was ihn etwa in die Wigmore Hall London, den Wiener Musikverein und die Suntory Hall Tokio führte.
Sein Kempener Programm beschließt Asal mit Rachmaninoffs 13 Préludes op. 32, die mit ihrer melancholisch-pathetischen Klangsprache, den dramatischen Aufschwüngen und dynamischen Steigerungen einen Höhepunkt spätromantischer Klaviermusik und nach wie vor eine große Herausforderung für Pianisten darstellen.

Links Julius Asal (Klavier):
Ein Konzert aus der Reihe