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16 Okt 22

Musica antica e viva

l'arte del mondo & Dorothee Oberlinger (Blockflöten)

Dorothee Oberlinger
Dorothee Oberlinger
l'arte del mondo
l'arte del mondo (Foto: peuserdesign.de)

Mittwoch

16

Nov 2022

20.00

Paterskirche

iCal

Mitwirkende

Dorothee Oberlinger (Blockflöten)
Georg Wieland Wagner (Percussion)
Anna Friederike Potengowski (Prähistorische Knochenflöten)
l'arte del mondo (Kammerorchester)
Werner Ehrhardt (Leitung)

Programm

„Eternal Breath – Ein Atem durch die Zeit“

Hildegard von Bingen: O Ecclesia
Dorothée Hahne: commentari III
Giorgio Mainerio: Schiarazula Marazula & La Lauandara Gagliarda
Willy Merz: Spiralia für Steinzeitflöten, Blockflöte, Streicher und b.c.
Anna Friederike Potengowski: Aare Vogelimprovisation
A. Vivaldi: Konzert für Blockflöte, Streicher und b.c. D-Dur, „Il Gardellino“
Georg Wieland Wagner: Wadawishung Pade
Georg Wieland Wagner: Mayuman – ein Gesang aus der Welt der ungemessenen Zeit
A. Vivaldi: Konzert für Blockflöte, Streicher und b.c. g-moll, „La Notte“
Epilog: Wisdom (Improvisation)

Dieses außergewöhnliche, spannende Konzert schlägt einen Bogen von den ältesten Zeugnissen menschlicher Musikalität bis in die Gegenwart. Und diese ältesten Zeugnisse sind … Flöten! Flöten aus Tierknochen, bis zu 40.000 Jahre alt.

Dorothee Oberlingers erste CD von 1998 hieß „Peripheries“. Beeinflusst von ihren Studien der Neuen Musik in Amsterdam und der mittelalterlichen Musik in Mailand veröffentlichte sie eine CD mit Musik der Eckpunkte der Musikgeschichte, darunter ihr gewidmete moderne Werke. In Peripheries II und in diesem Konzert trifft Oberlinger auf die Spezialistin für prähistorische Knochenflöten Anna Friederike Potengowski und den Percussionisten Georg Wieland Wagner, die mit ihrem mystischen Album „The edge of times“ Furore machten. Potengowski ist die Flötistin, die auf einzigartige Weise zu demonstrieren vermag, was für ein faszinierendes musikalisches Vokabular auf den sehr einfachen prähistorischen Instrumenten erzeugt werden kann. Sie trifft hier mit der Blockflötistin zusammen, die die Kunst des virtuosen Blockflötenspiels vom Barock bis zur Musik unserer Zeit vielleicht am perfektesten auf die Spitze getrieben hat: Dorothee Oberlinger ist nicht nur als virtuose Solistin auf ihrem Instrument höchst erfolgreich, sondern außerdem als Leiterin ihres 2002 gegründeten „Ensembles 1700“, als Dirigentin, als Festivalintendantin (Bad Arolsen und Potsdam Sanssouci) und als Professorin am Mozarteum in Salzburg. Große Barockopern-Projekte stehen seit einiger Zeit ganz oben auf ihrer Agenda. Sie gehört heute zu den international prägenden Persönlichkeiten im Bereich der Alten Musik. Sie wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen Musikpreisen wie dem Opus Klassik (2020 „Instrumentalistin des Jahres“), Echo Klassik, dem Diapason d’Or, und dem ICMA Award ausgezeichnet.

Gemeinsam mit dem Ensemble l’arte del mondo haben die Künstler ein atemberaubendes Kaleidoskop der Klänge im Laufe der Menschheitsgeschichte entwickelt. Dabei wird auch die Geschichte der Flöte erzählt – als klanggewordener menschlicher Atem durch die Zeit.

Links Dorothee Oberlinger:

 

Links l'arte del mondo:

   

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Ein Konzert aus der Reihe

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