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02 Feb 21

Kammermusik

Lena Neudauer Quintett

Lena Neudauer Quintett
Lena Neudauer Quintett (Foto: CAvi)

Dienstag

02

Mrz 2021

20.00

Paterskirche

iCal

Mitwirkende

Lena Neudauer (Violine)
Wen Xiao Zheng (Viola)
Sebastian Klinger (Violoncello)
Rick Stotijn (Kontrabass)
Silke Avenhaus (Klavier)

Programm

Ralph Vaughan Williams: Klavierquintett c-moll
5 Komponisten aus 5 Ländern: „Forellenteiche“
Franz Schubert: Quintett für Streicher und Klavier op. post. 114 A-Dur D 667 („Forellen-Quintett“)

Mit der Geigerin Lena Neudauer und der Pianistin Silke Avenhaus an der Spitze hat sich ein Ensemble international renommierter Solisten zu einem außergewöhnlichen Kammermusikprojekt zusammengefunden. Im Mittelpunkt steht Schuberts „Forellenquintett“ dessen vierter Satz ein Variationssatz über Schuberts Lied „Die Forelle“ ist. Die Musiker beauftragten fünf europäische Komponisten, der Schubert‘schen Variation eine neue hinzuzufügen. Vorgaben für die Auftragskomposition waren eine enge zeitliche Begrenzung und die Fokussierung auf je ein Instrument des Quintetts. Herausgekommen sind in Charakter und Tempo sehr verschiedene Stücke, die zusammen ein neues „Trouts-Quintett“ ergeben:
Der katalanische Komponist Ferran Cruixent schrieb „Cybervariations“ mit der Geige im Fokus. Der Österreicher Gerald Resch wählte das Cello und schrieb eine Forelle im verschmitzten Walzerkleid. Vom Deutschen Franz X. Schachtner kommt ein „Nachtrag zu Schuberts Forellenquintett“, bei dem der Kontrabass das zentrale Instrument ist. Der Finne Osmo Tapio Räihälä bezieht sich mit seinem Stück „Kirkasvetinen“ auf einen sehr klaren See in Finnland, in dem er einst eine Forelle gefangen hat. Hier ragt die Bratsche heraus, die eine exaltiert wilde Kadenz zu spielen hat. Der kroatische Pianist und Komponist Dejan Lazik hat sich das Klavier ausgesucht für seinen „Forellenteich“, in dem sich u.a. eine Vertonung der Initialen Schuberts findet.

Die Besetzung des Forellenquintetts ist in der Kammermusikliteratur nur sehr selten zu finden. Es gibt aber ein großartiges, wenig bekanntes Quintett des spätromantischen britischen Komponisten R. Vaughan Williams (1872 – 1958), der u.a. ein Schüler von Max Bruch war. Das 1903 – 1905 entstandene Quintett hat zwar die gleiche Besetzung, steht ansonsten aber im starken Gegensatz zu Schuberts Meisterwerk. Die Tonart ist c-Moll, „die Schicksals-Tonart“, erinnert im Charakter an Brahms und ist eher grüblerisch und heroisch.

Ein hochinteressantes Programm jenseits ausgetretener Pfade und zugleich eines der beliebtesten Kammermusikwerke überhaupt. Wenn man dann noch die hochkarätigen Musiker*innen in Betracht zieht, kann das eigentlich nur ein großer Abend werden.

Links Lena Neudauer:

   

Links Wen Xiao Zheng:

 

Links Sebastian Klinger:

 

Links Rick Stotijn:

 

Links Silke Avenhaus:

 

Mit freundlicher Unterstützung:

Ein Konzert aus der Reihe

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