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21 Mai 22

Klavier extra

Luisa Imorde (Klavier)

Luisa Imorde (Klavier)
Luisa Imorde (Foto: Julia Wesely)

Dienstag

21

Jun 2022

20.00

Paterskirche

iCal

Programm

Pastorale
Johann Sebastian Bach – Nikolai Kapustin
Francois Couperin – Olivier Messiaen

„Luisa Imorde verbindet eine ausgereifte Spieltechnik mit unbändiger Leidenschaft für Stück und Instrument zu einem Klangerlebnis, das den Geist entzündet und das Herz entflammt.“ – so die Süddeutsche Zeitung über das Klavierspiel der jungen deutschen Pianistin. Sie teilt sich die Bühne mit Künstlern wie Martha Argerich oder Fazil Say, sie arbeitet regelmäßig mit dem Komponisten Jörg Widmann zusammen und konzertiert u.a. im Konzerthaus Berlin, im Musikverein Wien und in der Elbphilharmonie Hamburg. Ihre Studien absolvierte sie an der Hochschule für Musik Köln und am Mozarteum Salzburg.

Ihre viel gerühmte Spezialität ist es, die Werke verschiedener Komponisten gegenüber zu stellen mit dem erklärten Ziel, sie dem Publikum auf neuartige Weise hörbar zu machen und Beziehungen aufzuzeigen, die verborgen zu sein schienen. Auf ihrer Webseite wird das so beschrieben: „Wenn ein Bach verklingt und dann ein Kapustin beginnt, entsteht plötzlich ein magischer Dialog zweier Komponisten, die mit gleicher musikalischer Form in ganz eigener Sprache sprechen.“ So schafft sie „subtile, fluoreszierende Verbindungen in der Klang-und Gefühlswelt zweier Komponisten – Farbspektren von barockem Kontrapunkt bis hin zu polyrhythmischen Jazz-Klängen.“ Dazu schreibt S. Sell in „crescendo“: „Dadurch offenbart sich etwas völlig Neues, Unerhörtes, etwas Drittes. Weit weg von Beliebigkeit greifen Schwingungen ineinander wie Teile eines unübersehbar großen Puzzles, das lange warten musste, bis es sich Stück für Stück ineinander fügen ließ.“

Der im Juli 2020 mit 82 Jahren in Moskau verstorbene, aus der Ukraine stammende Jazzpianist und Komponist Nikolai Kapustin hat höchst virtuose Klaviermusik geschrieben, die zur Klangwelt der Jazz-Improvisation gehört, aber zugleich nach den Prinzipien barocker Suiten, etwa den Partiten für Klavier von Bach, aufgebaut ist. Das gleiche Prinzip, aber in einer ganz anderen Klangwelt, im zweiten Teil des Abends: Zwischen dem Hofkomponisten Ludwigs des XIV., Francois Couperin (1668 – 1733), und dem Farben und Vogelstimmen in klangsinnliche Musik verwandelnden Olivier Messiaen (1908 – 1992) spannt Luisa Imorde einen großen Bogen, der die einzigartige Eleganz französischer Musik erstrahlen lässt.

Links Luisa Imorde (Klavier):

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