Ein Fest für Sabine
Sabine Meyer (Klarinette), Alban Gerhardt (Violoncello) & Markus Becker (Klavier)
Samstag
10
Mai 2025
19.00
Paterskirche
Programm
Ein Fest für Sabine | 2. Akt
L. v. Beethoven: Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier B-Dur op. 11 („Gassenhauertrio“)
F. Poulenc: Sonate für Klarinette und Klavier (à la memoire d’Arthur Honegger)
R. Schumann: Fünf Stücke im Volkston für Violoncello und Klavier op. 102
J. Brahms: Trio für Klavier, Klarinette und Violoncello a-moll op. 114
Mit freundlicher Unterstützung:
Klarinetten-Kammermusik im Trioformat mit Klavier und Cello! Es gibt nicht allzu viele Werke in dieser Besetzung, aber darunter sind zwei ausgesprochen populäre Highlights: Beethovens „Gassenhauer-Trio“ und das Brahms-Trio op. 114. Seinen Beinamen erhielt das „Gassenhauer-Trio“ auf Grund seines dritten Satzes, der ein schmissiges Thema aus der komischen Oper „L’amor marinaro“ („Der Korsar aus Liebe“) von Joseph Weigl als Variationen verarbeitet.
Sabine Meyer hat sich für den Trio-Abend zwei prominente und vertraute Mitstreiter gesucht: Alban Gerhardt gehört zu den großen Cellisten unserer Zeit. Er ist weltweit als Solist und als Kammermusiker unterwegs. Seine Karriere begann, als er schon mit 21 Jahren sein Debut bei den Berliner Philharmonikern geben konnte. Gelobt als „ein Kantabilitätszauberer und Meister virtuoser Rasanz“ (Der Tagesspiegel) hat Alban Gerhardt seit 25 Jahren eine einzigartige Wirkung auf sein Publikum weltweit durch sein hohes Maß an Musikalität, seine überwältigende Bühnenpräsenz und seine nahezu unstillbare künstlerische Neugier. Mit großer Leidenschaft teilt Alban Gerhardt seine künstlerischen Entdeckungen mit Zuhörern weit über die traditionellen Konzertsäle hinaus. So unternahm er Outreach-Projekte in Europa und den USA mit Aufführungen und Workshops in Schulen und Krankenhäusern, aber auch wegweisende Auftritte im öffentlichen Raum und in Einrichtungen für jugendliche Straftäter.
Markus Beckers monumentale Gesamteinspielung der Klavierwerke Max Regers gilt als „eine der seltenen wahrhaft großen Leistungen deutscher Pianistik der letzten fünfzig Jahre“ (Fonoforum); 2002 wurde sie mit einem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Auf dem Podium wie im Studio setzt Becker Maßstäbe, nicht zuletzt auch mit Wiederentdeckungen von Pfitzner, Reger oder Franz Schmidt. Darüber hinaus sorgt der Pianist mit dem „Freistil“ seiner Jazz-Improvisationen für Furore.
Er studierte bei Karl-Heinz Kämmerling in Hannover, gewann verschiedene nationale und internationale Preise, z.B. den Ersten Preis beim Internationalen Brahms-Wettbewerb 1987 in Hamburg. Intensive Kammermusiktätigkeit entfaltet er an der Seite von Künstlern wie Albrecht Mayer, Igor Levit und Alban Gerhardt. Becker ist Professor für Klavier und Ensemblespiel an der Musikhochschule Hannover. Er erhielt zahlreiche Schallplattenpreise und Auszeichnungen, darunter drei Mal ein Echo Klassik sowie 2019 ein Opus Klassik für die Live-Aufnahme des Klavierkonzerts von Max Reger.

Ein Konzert aus der Reihe