Tickets

Vorverkauf ab
17 Dez 22

Klavier extra

Schaghajegh Nosrati (Klavier)

Schaghajegh Nosrati
Schaghajegh Nosrati (Foto: Irène Zandel)

Samstag

28

Jan 2023

20.00

Paterskirche

iCal

Programm

Johann Sebastian Bach:
„Das Wohltemperierte Klavier“ Band I BWV 846-869

„Pures Bachvergnügen. Beim ersten Hören … fallen zunächst ihr unglaublicher Swing und ihr präzises Timing auf. … Ihr Bach trifft ohne Umweg direkt ins Herz. … (sie) ist eine begnadete Bach-Spielerin“ (W. Schäper, Radio Bremen).

Seit ihrem ersten Auftritt in Kempen (2017) ist viel passiert: Ihr Debüt im Pierre-Boulez-Saal Berlin in Vertretung des erkrankten Radu Lupu 2019 sowie die gemeinsame Tour mit Sir András Schiff und der Cappella Barca im Jahr 2018 in Sälen wie Elbphilharmonie Hamburg, Musikverein Wien, Lucerne Festival sind sicher als bisherige Höhepunkte in der Karriere der jungen Pianistin anzusehen.

Die 1989 in Bochum als Kind aus dem Iran geflohener Eltern geborene Schaghajegh Nosrati gilt heute als äußerst vielseitige Musikerin, konnte sich aber vor allem dank ihres hervorragenden Rufs als Bach-Interpretin schon frühzeitig als Konzertpianistin etablieren. Der internationale Durchbruch gelang ihr dabei im Jahr 2014 als Preisträgerin des internationalen Bach-Wettbewerbs in Leipzig, insbesondere aber durch die zunehmende musikalische Zusammenarbeit mit Sir András Schiff, der die „erstaunliche Klarheit, Reinheit und Reife“ ihres Bach-Spiels sowie ihr damit verbundenes Musikverständnis lobte.
So waren wir begeistert, als sie vorschlug, diesmal mit einem reinen Bach-Abend nach Kempen zu kommen, und zwar mit dem im Konzert selten zu hörenden „Wohltemperierten Klavier“. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Präludien und Fugen für ein Tasteninstrument in zwei Teilen. Jeder Teil enthält 24 Satzpaare aus je einem Präludium und einer Fuge in allen Dur- und Moll-Tonarten, chromatisch aufsteigend angeordnet von C-Dur bis h-moll, wobei nach einer Durtonart jeweils die gleichnamige Molltonart erscheint (C-Dur/c-moll, Cis-Dur/cismoll usw.). Das klingt erstmal ziemlich akademisch und tatsächlich hat der Zyklus dem Thomaskantor zu Lehrzwecken gedient. Doch weist er nicht nur eine kunstvolle Kompositionstechnik, sondern auch eine spannende Vielfalt an musikalischen Ausdrucksformen auf. So ist es gerade der poetische Gehalt der Stücke, der Interpreten und Hörer des Werks immer wieder fasziniert.

Links Schaghajegh Nosrati (Klavier):

Ein Konzert aus der Reihe

[zurück]

[zurück]