Wieder einmal gibt es in diesem Jahr ein ganz besonderes Festival:

Sabine Meyer (Foto: scholzshootspeople)
Sabine Meyer (Foto: scholzshootspeople)

Ein Fest für Sabine

Freuen Sie sich auf das Wochenende 9. – 11. Mai 2025!

Sie ist die wahr­schein­lich berühm­teste Klari­net­tistin der Klassik­welt und war von Anfang an (1988) eine treue Unter­stüt­zerin der Kempener Kloster­konzerte (seit 1988). Sie will jetzt allmählich kürzer treten, will nicht mehr als Star um die Welt jetten, sondern das Leben genießen. Wir sind stolz und froh, dass wir ihr dazu ein herz­liches Danke­schön und ein musi­ka­li­sches Farewell ausrichten dürfen: Sabine Meyer!

Die musikalischen Hauptakteure

Gemeinsam mit ihr und ihrem Mann Reiner Wehle haben wir eine erlesene Auswahl ihrer lieb­sten Musiker­freun­dinnen und -freunde einge­laden, um ihre große Kunst in vier beson­deren Kon­zer­ten an einem Wochen­ende gemein­sam mit unserem wunder­baren Pub­li­kum noch einmal zu feiern und zu genießen.

Am Festwochenende 9.–11. Mai dürfen wir uns freuen auf:

  • das Armida Quartett,
  • den Cellisten Alban Gerhardt,
  • den Pianisten Markus Becker und
  • das Alliage Quintett und
  • den Klarinettisten Reiner Wehle

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Sabine Meyer
Sabine Meyer (Foto: scholzshootspeople)
Sabine Meyer (Foto: scholzshootspeople)

Sie gehört weltweit zu den renom­mier­testen Solisten über­haupt. Sie hat den Triumph­zug ihres Instru­ments erst möglich gemacht. Mit ihr hat die oft unter­schätzte Klari­nette als Solo­instru­ment die inter­natio­nalen Konzert­podien erobert. In Crails­heim geboren, schlug Sabine Meyer nach ihrem Studium (u.a. in Hannover bei Hans Deinzer) zunächst die Orchester­lauf­bahn ein und wurde Mitglied des Sinfonie­orchesters des Baye­ri­schen Rund­funks. Es folgte ein Engage­ment als Solo-Klari­net­tistin der Berliner Phil­har­mo­niker, welches sie jedoch bald aufgab, da sie zuneh­mend als Solistin gefragt war. In mehr als dreißig Jahren führten sie unge­zählte Konzerte sowie Rund­funk- und Fern­seh­auf­tritte in alle Musik­zentren Europas sowie nach Brasilien, Israel, Kanada, China und Australien, nach Japan und in die USA. Sabine Meyer feierte Erfolge als Solistin bei mehr als drei­hun­dert Orchestern im In- und Ausland. Sie gastierte bei allen bedeu­tenden Orchestern in Deutsch­land und wurde weltweit von füh­ren­den Orchestern engagiert.

Sabine Meyers beson­dere Zunei­gung gehört der Kammer­musik, wobei sie Wert auf eine lang­fris­tige, konti­nu­ier­liche Zusam­men­arbeit legt. In viel­fäl­tigen Zusam­men­setzungen hat sie unter anderem mit Künstlern wie Heinrich Schiff, Gidon Kremer, Oleg Maisen­berg, dem Hagen Quartett, dem Tokyo String Quartet sowie dem Armida Quartett musiziert. 1983 gründete sie mit ihrem Ehe­mann Reiner Wehle und ihrem Bruder Wolfgang das Trio di Clarone, das – ebenso wie ihr 1987 gegründetes Bläserensemble Sabine Meyer – auch in Kempen mehrfach zu Gast war.

Sie hat zahl­reiche Ein­spie­lungen bei EMI Classics und für die Deutsche Grammo­phon gemacht, ebenso für Sony sowie für AVI Music. Das auf­ge­nom­mene Reper­toire reicht von der Vor­klassik bis hin zu zeit­ge­nös­si­schen Kompo­si­tionen und umfasst alle wichtigen Werke für Klarinette.

Neben der achtmaligen (!) Aus­zeich­nung mit dem Echo Klassik sind ihr zahl­reiche weitere Preise und Orden verliehen worden.

Seit 1993 hat Sabine Meyer eine Professur an der Hoch­schule für Musik in Lübeck inne.

Armida Quartett
Armida Quartett
Armida Quartett

Seit seinem spekta­ku­lären Erfolg beim Inter­na­tio­nalen Musik­wett­bewerb der ARD 2012, bei dem das Armida Quartett mit dem ersten Preis, dem Publi­kums­preis sowie sechs weiteren Sonder­preisen aus­ge­zeich­net wurde, begann für das junge Berli­ner Ensemble eine einzig­artige Karriere. Nach Konzer­ten und Rund­funk­auf­nahmen als BBC New Generation Artists (2014-16) sowie darauf folgend als ECHO Rising Stars (2016/17) haben sich die Vier als regel­mä­ßige Gäste in den bekann­testen Kammer­musik­sälen Europas, Asiens und der USA etabliert. Neben wieder­holten Auf­trit­ten bei euro­pä­ischen Festivals wie bei­spiels­weise den Fest­spielen Meck­len­burg-Vor­pom­mern und dem Rheingau Musik Festival feierte das Quartett unter anderem im Concert­gebouw Amster­dam, in der Berliner Phil­har­monie sowie in der Londoner Wigmore Hall große Erfolge.

Für das vierte Album der inzwischen voll­stän­dig in fünf Volumes vor­ge­leg­ten Gesamt­ein­spielung von Mozarts Streich­quar­tetten erhielt das Armida Quartett den Opus Klassik 2022. Zu den vielen Höhepunkten der Saison 2023/24 gehören Konzerte in der Elb­phil­har­monie Hamburg und im Auditorio Madrid.  Die Kempener Kammer­musik­fans erinnern sich mit Freude an den ersten Auftritt des Quartetts im Juni 2016, damals mit Mozart, Schumann und Dvořák.

Alban Gerhardt
Alban Gerhardt (Foto: Benjamin Ealovega)
Alban Gerhardt (Foto: Benjamin Ealovega)

Alban Gerhardt gehört zu den großen Cel­lis­ten unse­rer Zeit. Er ist welt­weit als Solist und als Kammer­musiker unter­wegs. Seine Karriere begann, als er schon mit 21 Jahren sein Debut bei den Berliner Phil­har­mo­ni­kern geben konnte. Gelobt als „ein Kanta­bi­li­täts­zau­berer und Meister virtuoser Rasanz“ (Der Tages­spiegel) hat Alban Gerhardt seit 25 Jahren eine einzig­artige Wirkung auf sein Pub­li­kum welt­weit durch sein hohes Maß an Musi­ka­li­tät, seine über­wäl­ti­gende Bühnen­präsenz und seine nahezu unstill­bare kün­stle­rische Neugier.

Mit großer Leiden­schaft teilt Alban Gerhardt seine kün­stle­rischen Ent­deckungen mit Zuhörern weit über die tradi­tio­nellen Konzert­säle hinaus. So unternahm er Outreach-Projekte in Europa und den USA mit Auf­füh­rungen und Work­shops in Schulen und Kranken­häusern, aber auch weg­wei­sende Auf­tritte im öffent­lichen Raum und in Ein­rich­tungen für jugend­liche Straftäter.

Markus Becker
Markus Becker (Foto: Irène Zandel)
Markus Becker (Foto: Irène Zandel)

Markus Beckers monumentale Gesamt­ein­spie­lung der Klavier­werke Max Regers gilt als „eine der seltenen wahrhaft großen Lei­stungen deutscher Pianistik der letzten fünfzig Jahre“ (Fonoforum); 2002 wurde sie mit einem Jahres­preis der deutschen Schall­platten­kritik aus­ge­zeichnet. Auf dem Podium wie im Studio setzt Becker Maß­stäbe, nicht zuletzt auch mit Wieder­ent­deckungen von Pfitzner, Reger oder Franz Schmidt. Darüber hinaus sorgt der Pianist mit dem „Freistil“ seiner Jazz-Impro­vi­sa­tionen für Furore.

Becker studierte bei Karl-Heinz Kämmer­ling in Hannover, gewann ver­schie­dene natio­nale und inter­natio­nale Preise, z.B. den Ersten Preis beim Internationalen Brahms-Wettbewerb 1987 in Hamburg. Inten­sive Kammer­musik­tätig­keit entfaltet er an der Seite von Künst­lern wie Albrecht Mayer, Igor Levit und Alban Gerhardt. Becker ist Pro­fessor für Klavier und Ensemble­spiel an der Musik­hoch­schule Han­no­ver. Er erhielt zahl­reiche Schall­platten­preise und Aus­zeich­nungen, darunter drei Mal ein Echo Klassik sowie 2019 ein Opus Klassik für die Live-Aufnahme des Klavierkonzerts von Max Reger.

Alliage Quintett
Alliage Quintett (Foto: Ira Weinrauch)
Alliage Quintett (Foto: Ira Weinrauch)

Das Alliage Quintett gehört zur euro­pä­ischen Elite der Bläser­kammer­musik und hat mit seiner Beset­zung ein Allein­stel­lungs­merkmal zu bieten: die vier Saxo­phone und das Klavier ver­schmel­zen zu einem neuen orga­ni­schen Ganzen („alliage“) und lassen die Illusion eines großen Orchester­klangs entstehen. Melodik und Expres­si­vität der Saxo­phone treffen auf die orche­strale Fülle des Klaviers.
Gründer ist der Kanadier Daniel Gauthier, Primarius am Sopran­saxophon. Er unterrichtet seit 2003 als Professor an der Hoch­schule für Musik in Köln. Das mit zwei Echo-Klassik-Preisen aus­ge­zeich­nete Quintett gastiert regel­mäßig in Europa, Asien und Nord­amerika. Eine ihrer Spezia­li­täten sind Koope­ra­tionen mit hoch­ka­rä­tigen Stars der Klassik­welt wie dem Celli-sten Alban Gerhardt oder dem Tenor Daniel Behle („Behlcanto“). Die engste und am läng­sten andauernde Zusam­men­arbeit aber besteht mit Sabine Meyer.

Für die kommende Saison stehen noch nicht alle Konzerttermine fest. Bitte gedulden Sie sich noch ein wenig.Noch liegen alle Konzerte in der Zukunft, freuen Sie sich drauf!
Vergangene Konzerte

Eintrittspreise

Alle Preise verstehen sich in Euro und inklusive Ticketgebühr.

Genannt sind die an unserer Konzert­kasse geltenden Eintritts­preise,
Bei Onlinebuchung über den Reservix Ticketshop fallen zusätzliche Gebühren an.

Eintrittspreise Sabine-Meyer-Festival 2025
Kategorie A B C D
Meyer, Wehle & Armida Quartett
Fr, 9. Mai 2025, 20.00 Uhr
36 27 20 13
Meyer, Gerhardt, Becker
Sa, 10. Mai 2025, 19.00 Uhr
36 27 20 13
Gesprächskonzert (Matinee)
So, 11. Mai 2025, 11.00 Uhr
24 18 14 10
Sabine Meyer & Alliage Quintett
So, 11. Mai 2025, 17.00 Uhr
36 27 20 13
Festivalkarte (20% Rabatt) 106 80 60 40
zum Vergleich: 4 Einzelkarten 132 99 74 49

Infos zum Ticketkauf

Weitere Informationen und Termine zum Abo- und Einzelkartenvorverkauf für alle unsere Klosterkonzerte finden Sie auf der Seite Ihr Besuch unter der Überschrift „Kartenkauf“.

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